Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch im 21. Jahrhundert gehört geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen zur bitteren Realität. Weltweit, auch in Deutschland.

Seit Wochen gehen Frauen und Männer im Iran auf die Straße, um für Freiheit und Frauenrechte zu kämpfen. Das brutale Vorgehen des iranischen Regimes verurteilen wir aufs Schärfste und stehen solidarisch an der Seite derjenigen, die mit großem Mut für eine freie Gesellschaft kämpfen.

Gewalt gegen Frauen ist auch ein Problem in Deutschland. Das Bocholter Frauenhaus hat seit seiner Eröffnung vor 40 Jahren 2250 Frauen aufgenommen.

Gewalt gegen Frauen ist menschenverachtend. Daher werden wir das Strafrecht konkretisieren. Ist eine Straftat durch das Geschlecht des Opfers motiviert, soll dies zu einer Verschärfung der Strafe führen.

Mit dem Programm Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen fördert die Bundesregierung den Ausbau von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Wir werden eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellen und das Hilfesystem bedarfsgerecht ausbauen. Künftig wird sich der Bund an der Regelfinanzierung beteiligen.

Das Frauenhaus in Bocholt erreicht man telefonisch unter 02871 / 40194. Wer Hilfe und Kontaktadressen sucht, findet auf der Website des Kreises Borken nähere Informationen und Telefonnummern.

Die Veranstaltung der SPD- Bundestagsfraktion "Bevölkerungsschutz - Wie sicher sind wir eigentlich?" war ein voller Erfolg. Es kamen Interessierte aus dem gesamten Kreis Borken zusammen, um gemeinsam mit den Podiumsgästen darüber zu sprechen.

Das Podium bestand aus Ingo Schäfer, Berufsfeuerwehrmann und Berichterstatter für Bevölkerungsschutz der Bundestagsfraktion, Andreas Brinkhues, Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung des Kreis Borken, Dr. Jan-Bernd Haas, Ortsbeauftragter des Technisches Hilfswerk Ortsverband Bocholt und mir.

Nach den Beiträgen meiner Podiumsgäste und mir ging es in eine offene und angeregte Diskussion mit dem Publikum. Besonders spannend war es, dass viele Mitglieder unserer Feuerwehren und Vereine dabei waren, um auch ihre Sicht der Dinge darzulegen.

Die Veranstaltung schloss für mich mit dem Gefühl, mit meiner Sommertour zum Thema Bevölkerungsschutz den Puls der Zeit getroffen zu haben.

Mein Kollege Ingo Schäfer wird sich weiter mit aller Kraft für einen besseren Bevölkerungsschutz einzusetzen! Auf meine Unterstützung kann er sich da verlassen!

Die Ampel stellt für ein weiteres halbes Jahr insgesamt 109 Millionen Euro für das befristete Bundesprogramm Sprach-Kitas zur Verfügung. Damit stellen der Bund sicher, dass die Strukturen des Programms über den 31.12.2022 hinaus erhalten bleiben und keine Lücke entsteht, bevor die Bundesländer die Arbeit in den Sprach-Kitas über das KiTa-Qualitätsgesetz oder aus Landesmitteln weiter finanzieren können. Laut Bundesfamilienministerium sind im Kreis Borken 24 Sprach-Kitas aktiv.

Wir wissen, wie wichtig sprachliche Bildung für den weiteren Lebensweg von Kindern ist. Sprache ist das Fundament für Teilhabe und für gerechte Bildungschancen von Anfang an. Mit der von uns gebauten Brücke für Sprach-Kitas erhalten die Fachkräfte endlich das lang erhoffte Signal, dass sie ihre wichtige Arbeit weiter fortführen können und wir schaffen ebenso Klarheit für die Familien und Träger.

Damit der Bund die Länder auch zukünftig bei ihrer Aufgabe in der frühkindlichen Bildung unterstützen kann, wird das Gute-KiTa-Gesetz im Rahmen des KiTa-Qualitätsgesetzes weiterentwickelt.

Wichtig ist, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Zeit jetzt auch nutzt, um die Sprach-Kitas schnellstmöglich zu sichern. Ich fordere die Landesregierung nachdrücklich auf, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, um die geschaffenen Strukturen der Sprach-Kitas nahtlos fortsetzen zu können.

 

Facebook

Go to top