„Jeder Troll darf alles über Schwangerschaftsabbrüche ins Internet schreiben. Dass wir gleichzeitig hochqualifizierten Ärzten unter Androhung einer Kriminalstrafe verbieten, sachliche Informationen anzubieten, ist absurd.“ Passende Worte des Bundesjustizministers Marco Buschmann in der heutigen Bundestagsdebatte.

Deshalb war es längst überfällig, den §219a abzuschaffen. Er kriminalisierte Ärzt*innen in unserem Land, wenn sie über Schwangerschaftsabbrüche aufklären wollten.
Und Schwangerschaftsabbrüche haben viele Gründe. Eins jedoch haben Schwangerschaftsabbrüche alle gemeinsam – sie sind weder eingeplant, noch entscheidet sich eine Frau leichtfertig dazu. Auch für Ärzt*innen ist die Aufklärung und die Durchführung nicht lukrativ. Trotzdem gibt es Fälle, in denen sie durchgeführt werden müssen oder sollen.

Mit der Abschaffung des §219a besteht für Ärzt*innen endlich Rechtssicherheit und für Frauen ein Zugang zu sachlicher Expertise. Und genau deshalb ist es ein guter Tag und ein Grund zu feiern!
Eure Nadine Heselhaus

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