Nach unserer Wahl als Sprecherinnen wurde es in der ersten Sitzung dann auch gleich konkret: Wir SPD-Abgeordneten diskutierten mit Expert*innen über das im Ampel-Koalitionsvertrag vereinbarte "Recht auf Reparatur". Mit den Gästen, darunter einem Handwerksunternehmer, war man sich einig, dass an mehreren Stellschrauben gedreht werden muss, um dieses Recht für Verbraucher*innen zu verwirklichen. Die Bundesregierung hat dazu bereits ein Aktionsprogramm angekündigt. Mir ist das Recht auf Reparatur ein Herzensanliegen. Wir müssen wegkommen von der Wegwerfgesellschaft, die weder ökologisch noch wirtschaftlich nachhaltig ist. Produkte länger zu nutzen und wieder mehr zu reparieren, ist dafür ganz entscheidend. Es braucht deshalb einerseits Vorgaben für die Hersteller in Bezug auf die Reparierbarkeit ihrer Produkte und die Bereitstellung von Ersatzteilen. Zum anderen müssen wir Reparatur-Initiativen und das professionelle Handwerk stärken. Handwerksbetriebe verfügen über enormes Know-how. Ohne sie ist ein Recht auf Reparatur nicht umsetzbar.

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