Wir erleben in diesem Jahr chaotische Zustände im Flugverkehr, für die die Branche größtenteils selbst verantwortlich ist. Die Vorkasse-Praxis bei Flugbuchungen zu überprüfen, ist deshalb angezeigt - zumal es sich dabei um zinslose Darlehen der Verbraucher*innen handelt.

Wenn Fluggäste Monate im Voraus für eine Leistung zahlen, die letztlich nicht erbracht wird, ist das mindestens ärgerlich. Unhaltbar ist, wenn dann auch noch die Rückerstattung des Ticketpreises hinausgezögert wird. Gleiches gilt für Ausgleichs- und Entschädigungszahlungen bei kurzfristigen Annullierungen oder größeren Verspätungen.

Das ist das Gegenteil von Verbraucherfreundlichkeit und hier muss sich deshalb etwas bewegen. Es darf weder bei Erstattungen noch bei Entschädigungen eine Verzögerungstaktik seitens der Airlines geben! Automatisierte Verfahren können hier ein Weg sein. Entsprechend habe ich mich gestern auch gegenüber der WELT geäußert ( http://ow.ly/kHlc50KrrwJ ). Leider wurde mein Statement extrem verkürzt, auf : „Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt weder dem parlamentarischen Verfahren noch der Abstimmung innerhalb der Koalition vorgreifen“

Wer wissen will, welche Fragen die Welt hatte und welche Antworten ich eigentlich gegeben habe, findet diese auf der zweiten Seite dieses Postings!

Gut ist: Schon jetzt stellen die Verbraucherzentralen ein nützliches Tool bereit, mit dem Verbraucher*innen ihre Rechte geltend machen können: die "Flugärger-App":
http://ow.ly/9Ccf50KrrwK
Ich werde mich weiter für starke Fluggastrechte einsetzen!

 

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26.9 - 30.09.
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